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Niedrige Gewinne gefährden die Existenz: Import ist die Lösung

© b2blog.de | veröffentlicht: Donnerstag, 10. November 2011

Deutschland ist im Gründungsfieber. Trotz oder gerade auch wegen der bedrückenden Krisensituation steigt die Anzahl an Personen, die eine selbständige Tätigkeit aufnehmen, stetig an. Besonders beliebt unter jungen Gründern und angehenden Unternehmern ist dabei eine Selbstständigkeit im Bereich Onlinehandel. Ein entsprechendes Geschäft lässt sich mit vergleichsweise wenig Aufwand und ohne eine spezifische berufliche Qualifikation aufbauen. Schlüsselfertige Shopsysteme, preiswerte Marktplätze und leicht umsetzbare Marketing-Strategien unterstützen junge Online-Händler zusätzlich und sorgen für gute Erfolgsaussichten im eigenen Unternehmen. Ganz ohne Risiken ist allerdings auch diese Form der beruflichen Karriere nicht zu haben.

Immerhin verschwindet ein nicht zu kleiner Anteil der neu gegründeten Firmen innerhalb der ersten drei Jahre nach der Gründung ebenso schnell wieder vom Markt, wie sie dort angetreten sind.

Das größte Risiko für einen frisch gebackenen Online-Händler besteht darin, dass ihm das Geld ausgeht, noch bevor das Unternehmen ausreichende Gewinne abwirft. Die Ursache hierfür sind in den meisten Fällen Fehler bei der Kalkulation der Verkaufspreise. Sind die Preise im Web-Shop zu hoch, dann bleiben die Kunden aus. Der nächste Anbieter ist im Internet schließlich immer nur einen Mausklick weit entfernt. Sind die Preise dagegen zu niedrig, dann fehlt es in der Unternehmenskasse schnell an Gewinnen. Ohne ein ausreichend großes finanzielles Polster können sich vor allem junge Marktteilnehmer einen defizitären Geschäftsverlauf nicht lange leisten und müssen schließlich das Handtuch werfen, ohne jemals die Gewinnphase erreicht zu haben.

Marktgerechte Preise festzulegen ist allerdings weitaus leichter gesagt als getan. Eine zwingende Voraussetzung hierfür bilden nämlich günstige Einkaufskonditionen des Online-Händlers bei seinen eigenen Lieferanten. Wer sich im Einkauf ausschließlich auf lokale Großhändler und Importeure verlässt, der erreicht schnell die Grenze günstiger Einkaufspreise. Die Lieferanten kaufen die Waren ihrerseits ebenfalls bei Groß- und Zwischenhändlern und jedes Unternehmen auf der Lieferkette schlägt seinen Gewinn auf den Preis auf. Von daher muss die Devise für erfolgsorientierte Online-Händler lauten, so nahe wie möglich an der Quelle einzukaufen. Diese befindet sich allerdings in immer mehr Fällen in China oder einem anderen fernöstlichen Land. Will man dauerhaft von einem optimalen Einkauf profitieren, dann kommt man nicht darum herum, sich selber mit dem China Import zu beschäftigen. So günstig Preise und Konditionen in Fernost aber auch sind: Das Importieren von Waren aus Ländern außerhalb Europas erfordert Erfahrungen und fundierte Kenntnisse. Während sich der Einkauf beim Großhändler „um die Ecke“ meiste mit einem simplen Telefonat, einer Mail oder einem Fax bewerkstelligen lässt, fordert der China Import weitaus mehr vom Online-Händler.

Wer in das Importgeschäft einsteigen will, der muss sich vor Ort orientieren und informieren. Ohne persönliche Präsenz ist der Import von Gütern aus Fernost fast nicht möglich. Ziel einer entsprechenden Geschäftsreise sollte im Idealfall eine der riesigen chinesischen Handelsmessen sein. Dort stößt man auf unzählige interessante Produkte und lernt zahlreiche Unternehmen und Geschäftspartner kennen, mit denen sich der Einkauf deutlich optimieren lässt. Damit eine solche Reise kein Reinfall sondern ein voller Erfolg wird, ist eine sorgfältige Planung und Vorbereitung erforderlich. Hierbei ist es vor allem wichtig, den Fokus auf eine begrenzte Zahl an Produkten zu legen und sich während des Besuchs vor Ort hierauf zu beschränken. Besonders wichtig ist es, bereits im Vorfeld die rechtlichen und zollrechtlichen Bestimmungen für den jeweiligen Produktbereich zu überprüfen. Vor Ort in China ist unter Umständen schnelles Handeln gefordert. Nur wenn man umfassend informiert ist, kann man seine Entscheidungen konsequent im Sinne des eigenen Unternehmens treffen.

Das Online-Magazin INTERNETHANDEL will seine Leser in der aktuellen Ausgabe (Nr. 97, November 2011) für den China Import begeistern und vermittelt im Rahmen einer umfangreichen Titelstory alles Wissenswerte über das Importieren von Waren aus Fernost, die Planung und Vorbereitung einer Geschäftsreise zur größten chinesischen Handelsmesse und die angemessene Nachbereitung des Geschäftsbesuchs nach der Rückkehr. Schritt für Schritt werden interessierte Leser in die hohe Kunst des Importierens eingeführt, erhalten viel Informationen über die Verzollung außereuropäischer Waren und werden mit der optimalen Ausrüstung für eine Reise in das Reich der Mitte vertraut gemacht. Mit der Entscheidung zum China Import schaffen Online-Händler die Voraussetzung für marktgerechte Preise, hohe Verkaufsquoten und ausreichende Gewinne. Gut geplant und sorgfältig umgesetzt bietet der Import in Eigenregie eine optimale Absicherung gegen das frühzeitige Scheitern von Internet-Handelsunternehmen am hart umkämpften Markt.
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