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Jungunternehmer aufgepasst: Das sind die Fehlerquellen im DropShipping-Handel

© b2blog.de | veröffentlicht: Dienstag, 10. Juli 2012

Aufmerksame Beobachter, die eine Selbständigkeit im Bereich Online-Handel anstreben, werden früher oder später auch auf das Handelsmodell DropShipping aufmerksam werden. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Geschäftskonzept, bei dem der Online-Händler selber nicht in physischen Kontakt mit seiner Verkaufsware gelangt, sondern Lagerung und Versand stattdessen seinen angeschlossenen Lieferanten überlässt. Diese Gründungsform spart viel Kapital, da kein Warenbestand angeschafft werden muss und reduziert durch den Verzicht auf ein eigenes Lager und entsprechendes Personal auch die monatlichen Kosten erheblich.


Wer sich allerdings für den Aufbau eines DropShipping-Unternehmens interessiert, der sollte sich im Vorfeld unbedingt auch mit den Risiken und möglichen Fehlerquellen beschäftigen, um ein Vorzeitiges Scheitern zu vermeiden.

Ein wesentlicher Fehler unterläuft vielen Gründern unmittelbar in der Start- und Vorbereitungsphase. Sie sind von den Vorteilen ihres neuen Geschäftsmodells so begeistert, dass sie auf eine gründliche und sorgfältig Marktanalyse verzichten. Diese ist jedoch unabdingbar und dient dem Zweck, das Potenzial am Markt, die Konkurrenz und das Verbraucherinteresse besser einschätzen zu können. Ein weiteres großes Feld möglicher Fehler betrifft die Auswahl geeigneter Lieferanten. Diesen kommt im DropShipping eine besonders zentrale Rolle zu, da die Kundenzufriedenheit hier unmittelbar von der Leistungsfähigkeit und der Zuverlässigkeit der angeschlossenen Hersteller, Großhändler oder Importeure abhängig ist. Lieferanten müssen insofern mit größter Sorgfalt ausgewählt und sowohl zu Beginn der Zusammenarbeit als auch im weiteren Verlauf gründlich überprüft werden. Sehr wichtig ist es dabei, optimale Konditionen auszuhandeln und gemeinsam verbindliche Lösungen für den Umgang mit Reklamationen und Rücksendungen zu entwickeln und zu fixieren.

Viele angehende DropShipping-Händler unterschätzen zusätzlich den Arbeitsaufwand dieses Geschäftsmodells. Zwar sind entsprechend aufgestellte Unternehmer nicht durch die zeitraubende und kleinschrittige Auftragsabwicklung belastet, müssen die eingesparte Zeit aber unbedingt in die Pflege des Sortiments, die Betreuung und Beratung der Kunden, die Vermarktung von Shop und Angeboten und die Entwicklung der verbundenen Lieferanten investieren. Im Vergleich zu klassisch arbeitenden Händlern fallen nämlich die Gewinnspannen im DropShipping-Handel in der Regel niedriger aus, da Produkte immer nur einzeln und nicht in großen, geschlossenen Abnahmemengen gekauft werden. Um dies auszugleichen, benötigt der DropShipping-Händler einen höheren Umsatz als der konventionelle Online-Händler.

Bei der Zusammenstellung des Sortiments muss unbedingt darauf geachtet werden, Produkte zu vermeiden, die besonders anfällig für Retouren sind. Rücksendungen durch den Kunden belasten die Arbeitsabläufe im DropShipping-Unternehmen erheblich und müssen so gering wie nur möglich gehalten werden. Unersetzlich für jeden DropShipping-Händler ist eine fundierte Fachkenntnis über den jeweiligen Produkt- und Handelsbereich. Wer hier ohne entsprechende Kompetenzen am Markt aktiv wird, der wird es im Arbeitsalltag oft schwer haben, wenn es um den richtigen Umgang mit dem eigenen Lieferprogramm, die Präsentation der Produkte im Shop und die Einschätzung der Bedürfnisse der Kunden geht.

Ohne Frage ist der Aufbau eines DropShipping-Unternehmens mit deutlich geringeren Kosten verbunden, als die Gründung eines klassischen Online-Handels. Allerdings geht es auch hier nicht ganz ohne Ausgaben. Zwar wird kein Kapital für einen eigenen Warenbestand benötigt und durch den Verzicht auf Lager und Personal ist auch das laufende Kostenaufkommen vergleichsweise gering. Dennoch muss die grundlegende Geschäftsausstattung und Infrastruktur ebenso finanziert werden, wie der Lebensunterhalt des Gründers während der ersten Wochen und Monate. Wer diese Kosten unterschätzt oder nicht berücksichtigt, dem droht das vorzeitige Scheitern seines DropShipping-Unternehmens, noch bevor die ersten nennenswerten Gewinne erzielt werden konnten.

Das Online-Magazin INTERNETHANDEL will Existenzgründer und Online-Händler in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 105, 07/2012) für das Handelsmodell DropShipping interessieren und hat sich im Rahmen einer umfangreichen Titelstory mit diesem Thema beschäftigt. Hierbei werden sämtliche Facetten des Geschäftskonzeptes DropShipping kompetent beleuchtet und sowohl die Vorteile als auch die Risiken und Fehlerquellen vorgestellt. Interessierte Leser erfahren exakt, wie sie Fehler vermeiden können und was es im optimalen Umgang mit den angeschlossenen Lieferanten zu beachten gilt. Darüber hinaus vermittelt die Zeitschrift eine aktive Entscheidungshilfe für das passende Geschäftsmodell und begleitet Gründer Schritt für Schritt durch die Planungs-, Vorbereitungs- und Startphase ihres eigenen DropShipping-Unternehmens.
Gastartikel Internethandel
Dieser Beitrag wurde freundlicherweise von
Internethandel.de zur Verfügung gestellt
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