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Millionen neue Kunden per Mausklick: Verkaufen bei Amazon

© b2blog.de | veröffentlicht: Mittwoch, 10. April 2013


Für welchen ehrgeizigen Online-Händler wäre dies nicht die Traumvorstellung schlechthin: Anstelle der wenigen täglichen Besucher im eigenen Web-Shop interessieren sich plötzlich Millionen von Verbrauchern für die angebotenen Produkte und steigern so den Umsatz ins schier Unermessliche. Doch handelt es sich hierbei tatsächlich nur um einen Traum, oder ist die Fantasie vom Millionenpublikum realisierbar? Eine mögliche Antwort lässt sich im sogenannten A-Commerce ausmachen. Eng angelegt an mittlerweile gebräuchliche Begriffe wie E-Commerce, M-Commerce oder F-Commerce ist hiermit der Verkauf von Produkten bei Amazon gemeint. Der Konzern bietet interessierten Online-Händlern schon seit längerer Zeit an, Angebote parallel zur Präsenz im eigenen Web-Shop auch auf den Amazon-Marktplätzen einzustellen und anzubieten. Bewerkstelligen lässt sich das bereits mit wenigen Mausklicks.

Um aktiv in den Verkauf bei Amazon einzusteigen, braucht man zunächst ein Kundenkonto, das sich mit wenig Aufwand auf den Internetseiten des Konzerns eröffnen lässt. Hierzu benötigt man eine Kreditkarte, eine Telefonnummer, ein Bankkonto in Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien oder den USA, eine E-Mail-Adresse und eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Nach der Freischaltung des Kontos kann man sich jetzt für eines der beiden Verkaufsprogramme von Amazon entscheiden. Zur Auswahl stehen das Basic-Konto und das Programm für Power-Anbieter. Im nächsten Schritt wählt man nun die Produkte aus dem eigenen Sortiment aus, die man künftig gerne auch bei Amazon anbieten möchte. Grundsätzlich ist hier jeder erdenkliche Artikel möglich. Untersagt sind lediglich bei Tabakwaren, verschreibungspflichtige Medikamente, Fotoentwicklungen, Schusswaffen und Munition, Zeitungen und Zeitschriften oder Handys mit Vertrag. Eine besondere Genehmigung von Amazon benötigt man, wenn man mit  Bekleidung, Drogerie- und Parfümerie-Artikeln, Lebensmitteln, Getränken oder Uhren und Schmuck handeln will.

Nun kann man bereits daran gehen, die ausgewählten Produkte bei Amazon einzustellen. Hierzu stellt der E-Commerce Marktführer sowohl Schnittstellen für das einzelne Hinzufügen von Artikeln als auch Schnittstellen für Masseneintragungen zur Verfügung. Befindet sich ein bestimmtes Produkt noch nicht im Amazon-Katalog, benötigt man eine gültige ISBN-, EAN- oder UPC-Nummer, um den Artikel einpflegen zu können. Abschließend entscheidet man, ob die eigenen Produkte lediglich bei Amazon in Deutschland oder auch auf den internationalen Marktplätzen angeboten werden sollen. Sind alle Schritt erfolgreich absolviert, dann stehen die einzelnen Produkte ab diesem Zeitpunkt einem Millionenpublikum zur Auswahl. Kommt es zu einer Bestellung, dann wird der Händler durch Amazon hierüber informiert und muss die Sendung nun kurzfristig an den Endkunden ausliefern. Die Zahlungen der Kunden erhält man dabei alle 14 Tage zentral auf dem hinterlegten Bankkonto gutgeschrieben.

Kostenlos bietet Amazon den Zugang zu seiner mächtigen Verkaufsplattform natürlich nicht an. Gewerbliche Händler müssen neben einer monatlichen Grundgebühr in Höhe von 39,00 Euro (zzgl. Umsatzsteuer) eine Provision für jeden verkauften Artikel bezahlen. Die anfallende Gebühr ist variabel und hängt von der jeweiligen Produktkategorie ab. Die Provision beträgt zwischen 7 Prozent und 15 Prozent. Bei Büchern, Musik, Videos und DVDs kommt noch eine feste Abschlussgebühr in Höhe von 1,01 Euro (zzgl. Umsatzsteuer) hinzu. Da Amazon von seinen Händlern die sogenannte Preisparität fordert, hat man hier keine Möglichkeit, die zusätzlichen Kosten durch Preisaufschläge auf den sonst üblichen Produktpreis wieder einzuspielen. Der Konzern fordert von seinen Handelspartnern, dass die Preise auf den Amazon-Marktplätzen nicht höher sein dürfen, als beim Verkauf über andere Plattformen.

Um Online-Händlern einen vertieften Einblick in den Verkauf bei Amazon zu geben, hat sich das Online-Magazin INTERNETHANDEL in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 114, April 2013) umfassend mit dem Thema A-Commerce beschäftigt und bietet seinen Lesern eine gut recherchierte Titelstory, die über alle Möglichkeiten, Chancen und Konditionen dieser Handelsform aufklärt. Schritt für Schritt erfährt man hier, wie man selber als Amazon Händler aktiv wird und was man beachten sollte, bevor man sich für diesen Vertriebskanal entscheidet. Vorgestellt werden außerdem zusätzliche Amazon-Services, wie Lagerung und Versand oder die Nutzung des hauseigenen Bezahlsystems oder der schlüsselfertigen Web-Shops, die Amazon seinen Handelspartnern zur Verfügung stellt. 

Gastartikel Internethandel
Dieser Beitrag wurde freundlicherweise von
Internethandel.de zur Verfügung gestellt
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