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Rechnungskauf ohne Reue: So sichern Online-Händler das beliebteste Zahlungsmittel ab

© b2blog.de | veröffentlicht: Dienstag, 6. August 2013


Die Zahlung per Rechnung ist für deutsche Online-Kunden das beliebteste Zahlungsverfahren überhaupt. Und doch bieten derzeit nur rund 58 Prozent aller Internet-Händler diese Methode in ihren Online-Shops an. Zu groß ist die Sorge vor Zahlungsausfällen, vor hohen Folgekosten und vor einer steigenden Retourenquote. Da allerdings fast 70 Prozent der Internet-Kunden angeben, regelmäßig auf Rechnung einzukaufen und da dieses Verfahren nachweislich mit einer verbesserten Conversionrate und höheren Umsätzen verbunden ist, steigt der Druck auf die Händler, sich doch zu einer Einführung des Rechnungskaufs durchzuringen. Dabei sollte man jedem Shop-Betreiber dringend davon abraten, das sensible Zahlungsverfahren ausschließlich in Eigenregie umzusetzen. Wer einfach nur dazu übergeht, seinen Kunden künftig Rechnungen zu schicken, statt auf einer umgehenden Bezahlung zu bestehen, der wird garantiert schlechte Erfahrungen machen. Immerhin klagen 57 Prozent aller Online-Händler über Störungen im Zahlungsverhalten in mehr als 3 Prozent der Fälle, nachdem sie in ihren Shops den Rechnungskauf eingeführt haben. Doch wie schützt man sich vor den Risiken und kommt dennoch in den Genuss der zahlreichen Vorteile dieses Zahlungsverfahrens?

Die einzige Lösung in diesem Fall heißt Risikomanagement. Hierunter versteht man die aktive Reduzierung der Risiken, die mit dem Rechnungskauf verbunden sind. In der Praxis gelingt dies über eine Bewertung der Bonität des einzelnen Kunden in Echtzeit. Gibt sein bisheriges Zahlungsverhalten oder sein finanzieller Status Anlass zu Bedenken an seiner Zahlungsmoral, dann wird er vom Rechnungskauf ausgeschlossen. Angeboten wird das Verfahren also nur denjenigen Kunden, bei denen hohe Aussichten darauf bestehen, dass sie die Rechnung pünktlich und zuverlässig bezahlen werden.

Rein theoretisch könnte ein Online-Händler diese Form der Kundenbewertung in Eigenregie durchführen. Hierzu müsste er allerdings selber Kriterien zur Bonitätsprüfung entwickeln und nutzen. Da dies mit einem erheblichen Aufwand verbunden ist, haben sich zwei andere Methoden durchgesetzt, mit deren Hilfe Shop-Betreiber den Rechnungskauf einführen können, ohne dass die Risiken ins Unermessliche wachsen. Entweder der Händler setzt auf einen externen Dienstleister, der die Überprüfung der Bonität für ihn erledigt und führt die eigentliche Rechnungserstellung dann eigenständig durch oder er lagert die gesamte Zahlungsabwicklung ein ein spezialisiertes Unternehmen aus.

Das erste Modell bedingt, dass der Shop-Betreiber Arbeitsschritte wie den Rechnungsversand, das Mahnwesen und das Inkasso selber erledigt. Kommt es trotz der gewählten Vorsichtsmaßnahmen zu Zahlungsausfällen, dann trägt er das Risiko hierfür alleine. Wenn er sich stattdessen für eine vollständige Auslagerung entscheidet, stellt sich die Situation anders dar. In diesem Fall übernimmt nämlich der externe Dienstleister alle anfallenden Arbeitsschritte und sogar das Risiko eines Zahlungsausfalls. Der Händler erhält also in jedem Fall sein Geld, selbst dann, wenn sein Kunde verspätet oder gar nicht bezahlt. Beide Modelle sind mit Kosten verbunden. Nimmt der Händler lediglich eine externe Bonitätsprüfung in Anspruch, dann beschränken sich die Gebühren hierfür auf einen kleinen Betrag je Abfrage. Das umfassendere Modell ist naturgemäß mit deutlich höheren Kosten verbunden. Hier zahlt der Händler, je nach Anbieter und Tarif, Einrichtungskosten, monatliche Grundgebühren, Transaktionskosten je Zahlung und eine umsatzabhängige Provision. Die verschiedenen Anbieter am Markt unterscheiden sich im Hinblick auf ihre Konditionen dabei erheblich voneinander, so dass man vor der Entscheidung für ein Unternehmen immer einen sorgfältigen Vergleich durchführen sollte.

Diese Auffassung vertreten auf die Redakteure des bekannten und renommierten Online-Magazins INTERNETHANDEL. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift (Nr. 118, August 2013) beschäftigt sich eine umfangreiche Titelstory mit dem Thema Rechnungskauf. Interessierte Leser erfahren hier zunächst alles über die Vorteile und Risiken des beliebten Zahlungssystems und lernen anschließend zehn bewährte und professionelle Zahlungsanbieter im Detail kennen. Hier stehen standardisierte Informationen über den jeweiligen Leistungsumfang, die Konditionen und Gebühren und die Auszahlungsmodalitäten zur Verfügung, so dass sich jeder Shop-Betreiber ein umfassendes Bild über den Markt machen kann. Darüber hinaus versorgt INTERNETHANDEL seine Leser mit zahlreichen Tipps, Tricks und Ratschlägen rund um den Rechnungskauf und stellt viele interessante Daten, Fakten und Zahlen zur Verfügung, die dem Händler seine Entscheidung für oder gegen eine Einführung des Rechnungskaufs erleichtern.
Gastartikel Internethandel
Dieser Beitrag wurde freundlicherweise von
Internethandel.de zur Verfügung gestellt
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