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Vom Heimbüro zum Firmensitz: In sicheren Schritten zum eigenen Büro

© b2blog.de | veröffentlicht: Freitag, 16. Dezember 2016

Zu einem richtigen Unternehmen gehören auch richtige Geschäftsräume. Doch gerade zu Beginn einer selbständigen Existenz sind die finanziellen Mittel knapp. In dieser Situation ist ein Heimbüro oft genau die richtige Lösung für frisch gegründete Startups. Dies gilt zumindest dann, wenn man einige einfache Regeln berücksichtigt und dafür sorgt, den optimalen Zeitpunkt für einen Umzug nicht zu verpassen.

 

Das Heimbüro ist für den Anfang meist die beste Lösung

Professionelle Geschäftsräume sind mit hohen Mietausgaben verbunden und dieser Faktor stellt auch nur einen Teil der kompletten Raumkosten dar. Neben der Miete fallen nämlich auch Nebenkosten, Energiekosten, Versicherungen, Ausgaben für die Instandhaltung und weitere Betriebskosten an. Hinzu kommt, dass Geschäftsräume mit Möbeln, Gerätschaften und Materialien ausgestattet werden müssen, was wiederum mit hohen Ausgaben verbunden ist. Insgesamt addieren sich diese Kosten zu einer erheblichen Summe und frisch gegründete Unternehmen haben es in den ersten Monaten ohnehin finanziell meist schwer genug.

Die Idee liegt daher nahe, während der Start- und Anfangszeit auf ein Heimbüro auszuweichen. Dies ist umso eher möglich, wenn man während dieser Phase keine oder nur wenige Mitarbeiter beschäftigt. Ein abgetrennter und ruhiger Bereich in Haus oder Wohnung reicht in vielen Fällen völlig aus, um von dort aus seiner selbständigen Arbeit nachzugehen. Der frisch gebackene Unternehmer spart auf diese Weise nicht nur einen erheblichen Geldbetrag ein. Er genießt auch ein hohes Maß an Bequemlichkeit und Flexibilität. Schließlich ist es sehr angenehm, wenn der Arbeitsplatz nur ein paar Meter vom Wohnbereich entfernt liegt. Und gegen eine Mittagspause in der eigenen Küche haben auch die wenigsten Menschen etwas einzuwenden.

 

Die Trennung von Berufs- und Privatleben ist schon die halbe Miete

Ganz ungefährlich ist die Kombination von Lebens- und Arbeitsbereich allerdings nicht. Grundsätzlich lassen sich hier zwei verschiedene Risiken erkennen, die es beide in sich haben können. Zum einen besteht die Gefahr, dass man sich von der unmittelbaren Nähe des privaten Bereichs ständig von der Arbeit ablenken lässt. Schließlich kann es sehr verlockend sein, zwischendurch mal schnell einen Kaffee auf dem gemütlichen Sofa vor dem Fernseher zu genießen und dabei dann an dem spannenden Krimi hängen zu bleiben. Auch häusliche Verpflichtungen lenken sehr schnell von der Arbeit ab. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn man sich entscheidet, mal eben den Rasen zu mähen anstatt einen wichtigen Vorgang zu bearbeiten.

Aber auch der gegenteilige Effekt stellt eine deutliche Gefahr dar. Hiermit kommen wir zum zweiten Risikofaktor. Es ist nämlich durchaus möglich, dass die Unterbringung des Arbeitsplatzes im eigenen Domizil dazu führt, dass man Arbeits- und Privatleben nicht mehr sauber getrennt bekommt. Im Ergebnis hält man sich nicht an feste Arbeitszeiten, findet immer einen Grund, auch am Abend oder am Wochenende an den Schreibtisch zurück zu kehren und verliert die Fähigkeit, beruflich einfach mal vollständig abzuschalten. Gefährlich sind beide Varianten. Es ist sowohl mit Risiken verbunden, das frisch gegründete Unternehmen zu vernachlässigen als auch sich selbst um Auszeiten und die damit verbundene Erholung zu bringen. Was man konkret tun kann, um weder in das eine noch in das andere Extrem zu verfallen, das erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

 

Es kommt auf Disziplin und den optimalen Zeitpunkt für den Umstieg an

Der Ausweg aus dem beschriebenen Dilemma basiert auf einer konsequenten Trennung von Berufs- und Privatleben und bedingt, vor allem zu Beginn, erst mal eine ganze Menge Disziplin. Es geht insgesamt darum, sich im Heimbüro genau so zu verhalten, wie man es an einem fremden Arbeitsplatz als Angestellter tun würde. Hier hätte man sich an feste Arbeitszeiten zu halten, könnte nicht alle paar Minuten vom Schreibtisch aufstehen, um schnell etwas Privates zu erledigen und müsste sich zumindest halbwegs korrekt kleiden. Umgekehrt würden dafür aber natürlich auch weder Familienmitglieder noch der Partner ständig mit kleinen Fragen oder Anliegen das Büro betreten und bei der Arbeit stören. Es ist also genau diese Atmosphäre, die man im Heimbüro herstellen muss, um möglichst gute Erfahrungen mit dieser Raumlösung zu machen.

Und umgekehrt ist es mindestens ebenso wichtig, dass man die Arbeitszeiten nicht oder nur unwesentlich überzieht und sich einen Feierabend gönnt, der tatsächlich nicht mehr von der Arbeit bestimmt wird. Ab einer bestimmten Uhrzeit sollte der Arbeitsbereich in der privaten Wohnung ebenso tabu sein, wie an Wochenenden oder zu Urlaubszeiten.

Auf welche Weise man das Heimbüro optimal nutzen kann, wie man negative Faktoren vermeidet, wie man Geschäftsräume optimal ausstattet und einrichtet und was es in Bezug auf professionelle Firmenräume und deren Ausstattung sonst noch zu beachten gilt, das erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe (Nr. 158, Dezember 2016) des bekannten Online-Magazins INTERNETHANDEL. Die Redaktion hat sich intensiv mit diesem Themenkomplex beschäftigt und bietet im Rahmen einer umfassenden Titelstory geballtes Fachwissen, nützliche Informationen, viele hilfreiche Tipps und Ratschläge und eine komplexe Checkliste für jeden Gründer, der vor der Aufgabe steht, sich professionelle Firmenräume zuzulegen.
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