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Alles eine Frage der Planung: Das optimale Shopsystem fürs E-Business

© b2blog.de | veröffentlicht: Freitag, 10. März 2017

Die Zeiten, in denen schlüsselfertige Shopsysteme eher Mangelware waren, sind seit Jahren vorbei. Heute macht angehenden Online-Händlern eher das immense Angebot in diesem Bereich zu schaffen. Für welche Software soll ich mich nur entscheiden, fragen sich viele Gründer und fühlen sich von den vielen verschiedenen Systemen, Anbietern, Tarifen und Möglichkeiten einfach nur heillos überfordert. Dabei ist die Entscheidung für das optimale System viel einfacher als die meisten künftigen Unternehmer glauben. Vorausgesetzt, man beschäftigt sich einmal gründlich mit den eigenen Anforderungen und definiert diese sorgfältig.

 

 

 

Das Shopsystem als Mittelpunkt des Online-Geschäfts

Eines muss jedem angehenden Online-Händler völlig klar sein: Das Shopsystem ist mehr oder weniger das Zentrum der gesamten geschäftlichen Aktivitäten. In seiner Bedeutung entspricht es weitgehend dem Ladenlokal des stationären Händlers. Hier werden Waren und Angebote möglichst gut sichtbar präsentiert, Kunden empfangen und beraten und Geschäfte abgeschlossen. Darüber hinaus ist das Shopsystem des Online-Händlers übrigens auch noch die Verwaltungsstruktur, in der Aufträge bearbeitet, Statistiken gepflegt und Vorgänge verfolgt werden. Das Shopsystem muss also einiges leisten und alleine aus diesem Grund sollte es mit Umsicht und Sorgfalt ausgewählt werden.

Man könnte an dieser Stelle einwenden, dass ein späterer Wechsel des Shopsystems doch jederzeit möglich ist und dass es daher nicht so sehr darauf ankommt, sich von vornherein für das richtige System zu entscheiden. Teilweise trifft diese Annahme zu. Ein Wechsel ist tatsächlich möglich. Allerdings hat ein solcher einige negativen Folgen. Zum einen ist ein Systemwechsel immer mit Kosten und meistens mit einer Betriebsunterbrechung verbunden. Zum anderen geht zumindest das Geld verloren, das man in die erste Version bereits investiert hat. Außerdem muss man auch den zeitlichen Aufwand berücksichtigen, der mit der Recherche und der Auswahl der Shopsysteme verbunden ist. Ein späterer Wechsel sollte also immer nur die absolute Ausnahme in einer wirklichen Notsituation darstellen. Besser ist es, von Anfang an etwas Zeit in den Auswahlprozess zu investieren und dafür von Anfang an mit einem optimal geeigneten System zu arbeiten. Auf diese Weise hält man Aufwand und Kosten im Rahmen und schafft vom ersten Tag an professionelle Arbeitsverhältnisse und eine gute Struktur.

 

Open Source oder Miet-Shopsystem: Die Unterschiede sind beträchtlich

Grundsätzlich unterscheidet man in Bezug auf Shopsysteme für Online-Händler zwischen zwei verschiedenen Konzepten. Entweder wählt man ein Open Source System oder man entscheidet sich für eine Miet-Shoplösung. Beide Varianten sind mit individuellen Eigenschaften verbunden und verfügen daher auch über spezifische Vorteile und Nachteile. Welche dies sind und wie sich diese auf die eigene geschäftliche Tätigkeit auswirken, wollen wir im Folgenden näher betrachten.

Open Source Shopsysteme stehen grundsätzlich kostenlos zur Verfügung. Allerdings benötigen sie ein hohes Maß an individueller Einrichtung. Im Prinzip stellen diese Systeme lediglich eine grundlegende Struktur zur Verfügung, die bis ins kleinste Detail angepasst und auf die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse optimiert werden muss. Dies bezieht sich unter anderem auf das Design, auf die Implementierung von bestimmten Shop-Funktionen oder auf die Einrichtung und Anpassung von Schnittstellen. Davon auszugehen, dass Open Source Shopsysteme kostenlos wären, ist damit also trügerisch. Die Nutzung der Software ist tatsächlich gratis. Die Einrichtung ist allerdings aufwendig und mit hohen Kosten verbunden.

Bei Miet-Shopsystemen stellt sich die Situation anders dar. Hier erwartet den Online-Händler ein schlüsselfertiges System, mit dem er sofort beginnen kann, im Internet Waren zu verkaufen. Hierfür fallen allerdings Kosten an. Diese setzen sich, je nach Anbieter, aus Einrichtungspauschalen, monatlichen Beiträgen und Transaktionskosten zusammen. Außerdem bieten die verschiedenen Modelle am Markt jeweils nur einen ganz bestimmten Funktionsumfang. Hat man Wünsche, die darüber hinausgehen, so bleiben diese in der Regel unerfüllt. Berücksichtigen sollte man zusätzlich unbedingt, ob das Mietmodell mit bestimmten Einschränkungen oder Limitierungen verbunden ist. So könnte zum Beispiel die Anzahl einstellbarer Produkte und die maximale Menge monatlicher Bestellungen begrenzt sein. Eine solche Kondition kann schnell dazu führen, dass man das Shopsystem im Erfolgsfall nach relativ kurzer Zeit schon wieder wechseln muss.

 

Die eigenen Anforderungen entscheiden über das optimale System

Der Weg zum optimalen Shopsystem führt zwangsläufig über die Analyse der individuellen Anforderungen auf der einen und der persönlichen Fähigkeiten auf der anderen Seite. So lassen sich eher gewöhnliche E-Commerce Konzepte ohne sonderliche Zusatzfunktionen in aller Regel schnell und einfach mit einem Miet-Shopsystem realisieren, während man für komplexere Anwendungen eher zu einer Open Source Lösung greifen sollte. Hinzu kommt, dass Gründer, deren Kenntnisse in Sachen Computer und Programmierung eher im durchschnittlichen Bereich oder darunter angesiedelt sind, mit einem schlüsselfertigen System auf Mietbasis besser bedient sind. Wer dagegen ohnehin Spaß am Programmieren hat und über entsprechende Fähigkeiten verfügt, der kann durchaus in Erwägung ziehen, sich an einem komplexen Open Source Projekt zu versuchen. In jedem Fall sollte man im Vorfeld Kosten und Aufwand, die mit den jeweiligen Lösungen verbunden sind, sehr genau analysieren. Nur so lässt sich vermeiden, dass es angesichts der eigenen Entscheidung nicht irgendwann zu einem bösen Erwachen kommt.

Das Online-Magazin INTERNETHANDEL kennt die Problematik, die mit der Entscheidung für das optimale Shopsystem verbunden ist, ganz genau. In ihrer aktuellen Ausgabe (Nr. 161, März 2017) beschäftigt sich die Zeitschrift deshalb sehr umfassend mit diesem Thema. Unter dem Titel „Shopsysteme und Marktplätze: So schaffen Sie die optimale Infrastruktur für Ihr Business“ steht ein umfangreicher Ratgeber zur Verfügung, der Gründern, angehenden Internet-Unternehmern und auch bereits etablierten Online-Händlern Orientierung bietet. Nach der Lektüre der Schwerpunktstory hat man keinerlei Schwierigkeiten mehr, sich gezielt für diejenige Shop-Lösung zu entscheiden, die optimal zum eigenen Profil passt und mit der man langfristig arbeiten kann. Die aktuelle Ausgabe von INTERNETHANDEL bietet jedem, egal ob Einsteiger oder Fortgeschrittener, einen kompletten Überblick über das Thema Shopsysteme, vermittelt viel detailliertes Fachwissen und stattet den Leser mit vielen praktischen Profi-Tipps und einer umfangreichen Checkliste für eigene Projekte aus.
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