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Wenn der heimische Markt zu eng wird, steht die Internationalisierung an

© b2blog.de | veröffentlicht: Montag, 18. September 2017

Erfolgreiche Online-Shops kennen dieses Problem ganz genau: Irgendwann scheint es so, dass man mit fast jedem potenziellen Kunden im Lande bereits einmal in Kontakt stand und der Markt des eigenen Geschäftsmodells wohl gesättigt ist. Wer sich jetzt noch eine weitere Expansion wünscht, dem bleibt nur der Schritt über die Landesgrenzen. Wir zeigen Ihnen, auf was es bei der Internationalisierung von Online-Shops ankommt und welche Hürden es dabei zu meistern gilt. Außerdem erfahren Sie, warum die globale Expansion immer Chefsache sein sollte.
 

Was im Inland funktioniert, kann auch im Ausland erfolgreich sein

Als Online-Händler wünscht man sich natürlich den Erfolg des eigenen Unternehmens. Man setzt viel daran, immer neue Besucher auf die eigenen Seiten zu locken und sie dort zu umsatzstarken Einkäufen zu veranlassen. Und man tut alles dafür, aus jedem einmaligen Käufer nach Möglichkeit einen Stammkunden zu machen. Beide Bereiche bieten ein tolles Potenzial und halten einen engagierten Shop-Betreiber über lange Zeit in Atem. Stellt sich aber dennoch irgendwann das Gefühl ein, dass sich im besetzten Marktbereich nicht mehr viel reißen lässt, dann beginnt die Suche nach neuen Herausforderungen. Als stationärer Händler würde man jetzt vielleicht darüber nachdenken, weitere Filialen in anderen Städten zu eröffnen, um Zielgruppe und Reichweite zu vergrößern. Als Online-Händler ist man aber bereits im ganzen Land mit seinen Angeboten vertreten, so dass diese Option ausfällt. Stattdessen entscheiden sich viele Shop-Betreiber an genau diesem Punkt, einmal über den Tellerrand des eigenen Landes hinaus zu blicken und beschäftigen sich mit dem Thema Internationalisierung.

Insgesamt handelt es sich hierbei um eine sehr gute Überlegung. Warum sollte sich ein Geschäftsmodell, das hierzulande gut funktioniert und sich schon bewährt hat, nicht ins Ausland exportieren lassen. Schließlich sind unsere Seiten im Internet heute von fast jedem Land der Welt aus erreichbar und schließlich warten auch in anderen Ländern Verbraucher gespannt auf interessante Produkte und Angebote.

Das Online-Magazin INTERNETHANDEL beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 167, September 2017) unter anderem mit genau diesem Thema und bringt interessierten Shop-Betreibern die Übertragung ihrer Geschäftsmodelle auf andere Ländern näher. Hierbei orientiert sich alles an wirklich praxistauglichen Wegen der Internationalisierung. Hierbei bleiben die Redakteure weder fundiertes Fachwissen noch wertvolle Praxistipps schuldig. Mit INTERNETHANDEL im Gepäck ist der anspruchsvolle Weg zur Internationalisierung des eigenen Shops machbar. Damit eröffnen sich nicht nur erhebliche zusätzliche Umsätze und Gewinne. Auch die besonderen Herausforderungen, die für den Unternehmer mit der Internationalisierung verbunden sind, machen Spaß und bringen Bewegung in das ansonsten oft eher eintönige Berufsleben der Shop-Betreiber.

 

Internationalisierung ist weitaus mehr als die Übersetzung der Shop-Texte

Was versteht man eigentlich konkret unter der Internationalisierung von Web-Shops? Grundsätzlich könnte man sich ja auf den Standpunkt stellen, dass ein Shop im Internet von vornherein international ist, da er ja von überall auf der Welt aus erreichbar ist. Nun wird bei eingehender Betrachtung schnell klar, dass es hier in jedem Fall mindestens vier Dinge gibt, die absolviert werden müssen, bevor sich ein eigenständiges Geschäftsmodell auf internationaler Basis ergeben kann. Erstens müssen die Inhalte unserer Shop-Seiten für Besucher im jeweiligen Zielland verständlich sein, was in den meisten Fällen eine Übersetzung bedingt. Zweitens müssen wir Möglichkeiten bieten, unsere Produkte in die jeweiligen Zielländer zu versenden. Drittens müssen wir uns mit unseren Angeboten an die dort geltenden Gesetze halten und viertens müssen wir aktiv dafür sorgen, dass wir von den dortigen Verbrauchern auch wirklich gefunden werden, wenn sie im Internet nach Produkten suchen, die wir im Sortiment führen.

Schnell wird also deutlich: Mit einer Übersetzung unserer Shop-Texte ist es hier noch lange nicht getan. Und dabei haben wir bisher lediglich von den rein technischen Voraussetzungen gesprochen, die erfüllt sein müssen, damit internationaler Handel funktionieren kann. Hinzu kommt noch die Notwendigkeit, auch das Shop-Marketing auf das jeweilige Zielland einzustellen, wo ja unter Umständen ganz andere Konsumgewohnten und Gepflogenheiten herrschen als hierzulande. Die nähere Beschäftigung mit der Materie zeigt einmal mehr, dass es sich bei der Internationalisierung um ein komplexes Vorhaben handelt, das sich nicht nebenbei erfolgreich darstellen lässt.

Hier ist stattdessen der ganze Einsatz eines Unternehmers und seiner Mitarbeiter gefordert, die sich zu Beginn der Aktivitäten vor allem erst einmal mit den vielen Facetten der Internationalisierung auseinander setzen müssen. Einen guten und hilfreichen Einstieg können hier die großen Marktplätze, allen voran Amazon, bieten. Hier hat man nämlich die Möglichkeit, Produkte mit vergleichsweise geringem Aufwand international anzubieten. Auf diese Weise lassen sich leicht erste Erfahrungen mit der Internationalisierung sammeln, ohne dass man hierzu das eigene Unternehmen bereits umstellen muss. Unter anderem bietet sich dieser Ansatz übrigens auch an, um das grundsätzliche Potenzial eines bestimmten Zielmarktes besser einschätzen zu können, bevor man sich entscheidet, dort tatsächlich aktiv werden zu wollen. In jedem Fall ist die Internationalisierung von Web-Shops immer Chefsache und erfordert eine intensive Beschäftigung mit der Materie.

 

Schritt für Schritt zum internationalen Erfolg

Wer sein eigenes Handelsmodell im Internet international gestalten will, der darf nicht ungeduldig sein und muss sich um vernünftige und gut abgewogene Schritte bemühen. So macht es zum Beispiel keinen Sinn, sich gleichzeitig auf eine Vielzahl an Ländern zu stürzen und deren Märkte im Sturm zu erobern. Ein solches Vorgehen ist im Prinzip von vornherein zum Scheitern verurteilt. Jedes Land hat seine eigene Gepflogenheiten, Gewohnheiten und auch Gesetze und muss daher als eigenständiges Projekt angegangen werden. Es empfiehl sich in jedem Fall, hier auf einen allmählichen und schrittweisen Prozess zu setzen, der mit wenigen Ländern ähnlichen Charakters oder vielleicht sogar nur einem Land beginnt und sich dann allmählich ausdehnt. Auf diese Weise macht man wertvolle Erfahrungen, die einem später immer wieder nützlich sind, riskiert nicht zu viel Zeit und Geld und legt den Grundstein für ein solides und zuverlässiges Wachstum.

Diese und viele weitere Strategien rund um das Thema Internationalisierung von Web-Shops erwarten Sie in der aktuellen Ausgabe von INTERNETHANDEL. Hier wurde eine ganze Menge an hochwertigem Fachwissen aus diesem Bereich zusammengetragen und auf verständliche und unterhaltsame Weise vermittelt. Die komplexe Anleitung beschränkt sich dabei aber ganz und gar nicht auf die bloße Vermittlung von Wissen, sondern beinhaltet zusätzlich sehr viele praktische Tipps und Hinweise. Diese stellen sicher, dass das Erlernte im eigenen Shop sofort angewandt werden kann.

Die Titelstory in INTERNETHANDEL ist dabei deutlich weiter gefasst und beschäftigt sich nicht nur mit der Internationalisierung von Web-Shops. Hierbei handelt es sich lediglich um einen von ingesamt fünf Projektideen, die sich alle mit dem nachhaltigen Ausbau von Web-Shops befassen. Hierbei handelt es sich um die Themen Networking, Outsourcing, Produkttrends verfolgen, technisch auf dem neuesten Stand bleiben und Internationalisierung. Insgesamt erhält der Leser hier einen sehr guten Einblick in eine Strategie, die dem drohenden Rückschritt durch Stillstand in Internet-Unternehmen Einhalt gebietet. Wer sein Unternehmen wirklich zukunftssicher und nachhaltig erfolgreich führen will, der sollte sich diese Anregungen nicht entgehen lassen.
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