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In 6 Schritten zum DropShipper - Teil 3: Optimale Vertriebswege auswählen und bedienen

© b2blog.de | veröffentlicht: Freitag, 17. Februar 2012

Im zweiten Teil unserer DropShipping Serie haben wir uns mit der wichtigen Bedeutung von Lieferanten auseinander gesetzt. Sie haben erfahren, warum Hersteller, Importeure und Großhändler für DropShipping Händler besonders wichtig sind, wie man erfolgreiche Verhandlungen mit Lieferanten führt und wie man Geschäftspartner mit Testbestellungen regelmäßig überprüfen kann. In dieser Ausgabe erfahren Sie, wie man möglichst viele zusätzliche Vertriebswege nutzen kann, um einen neuen Online-Shop bereits in der Startphase bekannt zu machen.


Als DropShipping Händler haben Sie einen wesentlichen Vorteil. Während Ihre konventionell handelnden Kollegen einen großen Teil ihrer Arbeitszeit in die Abwicklung von Lagerung, Logistik und Versand investieren müssen, bleibt Ihnen ausreichend Zeit, um sich um eine optimale Vermarktung Ihrer Produkte und Angebote zu kümmern. Die damit verbundenen Chancen sollten Sie unbedingt für Ihr Handelsunternehmen nutzen. Am einfachsten gelingt dies, wenn Sie dafür sorgen, dass potenzielle Kunden Ihren Shop und Ihre Angebote an möglichst vielen Stellen im Internet entdecken. Hierzu können Sie Marktplätze, Preissuchmaschinen, Web-Kataloge oder auch die sozialen Netze, wie Facebook oder Twitter, einsetzen. Ihr Ziel sollte bei all diesen Initiativen aber immer darin bestehen, auf mittlere Sicht so viele Kunden wie möglich direkt in Ihren eigenen DropShipping Shop zu leiten. Hier zahlen Sie keine Gebühren oder Provisionen für die Einstellung Ihrer Produkte und haben die Kommunikation mit Ihren Kunden selber in der Hand. Gerade in der Anfangsphase, wenn Ihr Shop noch weitgehend unbekannt ist, sind Platzierungen Ihrer Angebote auf anderen, stark besuchten Plattformen allerdings unersetzlich.

Denken Sie beispielsweise darüber nach, Ihre Produkte auch über die beiden Markplatz-Marktführer Amazon und eBay anzubieten. Beide Plattformen erlauben Ihnen die Einstellung Ihrer Angebote mit wenig Aufwand und zu transparenten Kosten. Bei eBay sind DropShipping Händler mittlerweile gerne gesehen. In früheren Geschäftsbedingungen und Richtlinien für Verkäufer hatte das Online-Auktionshaus festgelegt, dass sich Waren zum Zeitpunkt ihrer Einstellung im Besitz des Verkäufers befinden müssen. Dies gilt mittlerweile nicht mehr, sodass dem Verkauf von Produkten per DropShipping auch bei eBay nichts mehr im Wege steht. Machen Sie sich mit den jeweiligen Konditionen und technischen Abläufen vertraut und stellen Sie Ihre Produkte von Beginn an auch bei den bekannten Marktplätzen ein. Nutzen Sie die Kommunikation mit dortigen Kunden, um auf Ihren eigenen Online-Shop hinzuweisen. Dies gelingt sowohl per Mail als auch im Rahmen von beigelegten Mailings, Flyern oder Katalogen zu den Sendungen, die an neue Kunden verschickt werden. DropShipping in Deutschland wird immer interessanter und deshalb existieren neben den sehr bekannten Marktplätzen eBay und Amazon viele weitere Plattformen mit hohen Besucherzahlen, wo die Handelsweise des DropShipping bereits erlaubt ist. Recherchieren Sie solche Marktplätze, stellen Ihre Produkte dort ein und protokollieren Sie sorgfältig, welche Ergebnisse Sie jeweils erzielen.

Tragen Sie Ihren Shop und Ihre Angebote zusätzlich in hochwertige Web-Kataloge, Online-Verzeichnisse oder Preissuchmaschinen ein. Nur so gelingt es Ihnen, bereits in der Startphase Ihrer Selbständigkeit eine möglichst große Sichtbarkeit für potenzielle Kunden herzustellen. Am besten investieren Sie einen bestimmten Teil Ihrer täglichen Arbeitszeit in die gezielte Bekanntmachung und Bewerbung Ihres Online-Shops. Dabei sollten Sie die Möglichkeiten nicht außer Acht lassen, die heute die sozialen Netze bieten. Bauen Sie entsprechende Aktivitäten bei Facebook und Twitter fest in Ihre Marketing-Strategie ein. Twitter eignet sich dabei besonders gut, um auf Sonderaktionen, Rabatte oder außergewöhnliche Angebote zu verweisen. Mit Facebook Seiten oder Facebook Gruppen können Sie dagegen einen intensiven, persönlichen Kontakt mit Interessenten und Kunden pflegen. Bieten Sie den Besuchern Ihres Shops eine Möglichkeit, Ihrer Facebook Seite per Mausklick zu folgen und reagieren Sie dort zeitnah auf Fragen, Anregungen und Kritik. Bei Facebook haben Sie im Rahmen des sogenannten F-Commerce sogar die Möglichkeit, Ihre Produkte und Angebote direkt über das soziale Netz selber zu präsentieren.

Im nächsten Teil unserer Serie zum Thema DropShipping werden wir uns mit Möglichkeiten zur staatlichen Förderung beschäftigen und die Amts- und Behördengänge vorstellen, die Sie im Zuge der Gründung Ihres eigenen Handelsunternehmens erledigen müssen.
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