Donnerstag, 19. Januar 2012

In 6 Schritten zum DropShipper - Teil 2: Der optimale Umgang mit Lieferanten

Im ersten Teil unserer DropShipping Serie haben wir uns mit der Konzeption eines aussichtsreichen Produktsortiments und der Notwendigkeit einer sorgfältigen Marktanalyse vor der eigenen Gründung beschäftigt.  Sie haben erfahren, wie man ein marktgerechtes Sortiment definiert und wie man das Internet zur Recherche über Märkte, Verbraucher, Konkurrenten und Preise nutzt. In diesem zweiten Teil der Serie geht es um den optimalen Lieferanten im Handel per DropShipping.

Als DropShipping Händler lagern Sie große Teile Ihrer täglichen Arbeit an einen Hersteller, Importeur oder Großhändler aus. Sie übernehmen dessen Produkte in Ihr Sortiment, konzentrieren sich auf die Vermarktung von Shop und Angeboten und überlassen Ihrem Geschäftspartner den Rest der alltäglichen Arbeit. Der Lieferant bewahrt die Verkaufsware für Sie auf und versendet sie im Fall einer Bestellung direkt an den Endkunden. Sie selber kommen mit der Ware nicht in direkten Kontakt und haben keinen Einfluss darauf, in welchem Zustand eine Sendung den Empfänger erreicht. Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, dass Sie sich auf Ihren DropShipper verlassen können. Eine schlechte Produktqualität, eine zu lange Lieferzeit oder ein schlechter Zustand der Verpackung fallen dabei grundsätzlich auf Sie und Ihren Online-Shop zurück.

Viele verschiedene Konditionen bestimmen das geschäftliche Verhältnis zwischen einem DropShipping Händler und seinem Lieferanten. Doch bevor man daran gehen kann, seinen Geschäftspartner im Rahmen von gut geplanten Verhandlungsgesprächen von den eigenen Standpunkten zu überzeugen, muss man sich zunächst einmal auf die Suche nach Herstellern, Importeuren und Großhändlern machen. Diese müssen nicht nur attraktive Produkte zu fairen Konditionen anbieten, sondern auch grundsätzlich dazu bereit sein, den Handel per DropShipping zu unterstützen. Die Suche nach geeigneten Lieferanten gelingt am besten per Internet. Allerdings stellen viele Unternehmen ihre Leistungen in Sachen DropShipping nicht sonderlich in den Vordergrund ihrer Internetseiten, um ihre Geschäftspartner im klassischen Handel nicht zu irritieren. Hier muss man sich nun entweder direkt an interessante Unternehmen wenden und dort unter Umständen Überzeugungsarbeit leisten oder man bedient sich einer speziellen Firmendatenbank im Internet, die sich auf DropShipping Lieferanten spezialisiert hat. Im Rahmen von Verhandlungsgesprächen kann man nun daran gehen, möglichst vorteilhafte Konditionen zu erzielen. Diese beschränken sich für DropShipping Händler nicht nur auf den konkreten Einkaufspreis bestimmter Produkte. Darüber hinaus muss geklärt werden, welche Kosten und Gebühren für den Versand anfallen, welche technischen Schnittstellen zur Übernahme von Produkten und Lagerbeständen zur Verfügung stehen oder wer für Rücksendungen und Reklamationen zuständig ist. Im Rahmen der Gespräche sollte auch geklärt werden, ob Produktbilder und Artikelbeschreibungen des Lieferanten genutzt werden können oder ob das Unternehmen seinen Händlern eine eigene Shop-Plattform zur Verfügung stellt.

Sind gute Konditionen ausgehandelt, dann kann die Zusammenarbeit im Prinzip beginnen. Allerdings sollten Sie als Online-Händler ihren künftigen Lieferanten zuvor noch auf Herz und Nieren überprüfen. Dies gelingt am besten im Rahmen einiger Testbestellungen. Ordern Sie bei dem potenziellen Geschäftspartner selber, natürlich unter dem Namen eines Freundes oder eines Bekannten, Waren und protokollieren Sie die Liefergeschwindigkeit, den Zustand der Verpackung und die Qualität der Produkte. Stellen Sie sich vor die Frage, ob Sie als Endkunde mit der Sendung rundum zufrieden wären. Ist dies nicht der Fall, erhalten Sie die Ware also zum Beispiel zu spät oder entsprechen Qualität oder Verpackung nicht ihren Vorstellungen, sollten Sie sich nach einem anderen Lieferanten umschauen. Solche Testbestellungen dienen dabei nicht nur der Einschätzung des Geschäftspartners vor Beginn der Zusammenarbeit. Auch im späteren, laufenden Betrieb, sollten angeschlossene Hersteller, Importeure und Großhändler regelmäßig auf ihre DropShipping Erfahrungen hin überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.

Im nächsten Teil unserer Serie werden wir uns mit den unterschiedlichen Vertriebswegen befassen, die ein DropShipping Händler nutzen sollte, um seine Angebote bei möglichst vielen Verbrauchern bekannt zu machen.

Dienstag, 17. Januar 2012

Jetzt Verkaufsrausch bei eBay starten

Das neue Jahr bringt neue Wünsche mit sich – aber so kurz nach Weihnachten sind die Geldbeutel oft leer und viele Schränke überfüllt. Der Briefkasten ist voller Rechnungen und die nächste Gehaltszahlung in weiter Ferne. Was also tun, um Abhilfe zu schaffen? Der Online-Marktplatz eBay bietet dafür eine tolle Möglichkeit: Zwischen dem 18. Januar und dem 30. April 2012 entfällt für private Verkäufer die Angebotsgebühr beim Auktionsformat. In diesem Zeitraum können Artikel kostenlos eingestellt werden. Egal ob über Desktop, Laptop, Tablet oder Smartphone – bis zu 100 Auktionen monatlich mit beliebigem Startpreis. Der Verkauf bietet eine gute Gelegenheit, die Haushaltskasse wieder aufzufüllen und Platz für neue Wünsche zu schaffen.
Von der Digitalkamera über Markenkleidung bis hin zum Gesellschaftsspiel erzielen viele Produkte gute Preise, wie die durchschnittlichen Wiederverkaufswerte* bei eBay zeigen: Zum Beispiel bringt das iPhone 4 rund 392 Euro, eine Panasonic Lumix DMC Kamera im Schnitt 241 Euro, eine Jack Wolfskin Jacke rund 60 Euro und das beliebte „Qwirkle“-Spiel etwa 15 Euro. Die schönen Küchen-, Tee- und Kaffeeprodukte von der Qualitätsmarke Bodum erzielen im Schnitt 13 Euro bei Auktionen.

Wer ein Smartphone besitzt, kann jetzt auch von unterwegs ganz einfach Geld verdienen: Dank mobiler Applikationen können Verkäufer ihre Angebote von jedem Ort aus einstellen und beobachten. Das Einstellen der Produkte ist im Handumdrehen erledigt: Einfach den Barcode des Artikels einscannen, den Artikel mit dem Mobilgerät fotografieren, gegebenenfalls weitere Produktinformationen hinzufügen und ihn direkt bei eBay anbieten. Weitere Informationen zu den kostenlosen Apps von eBay gibt es unter http://unterwegs.ebay.de.

Alle Angebotsbedingungen zu der Preisaktion finden Sie ab dem 18. Januar hier. Einige hilfreiche Hinweise, wie man erfolgreich Produkte bei eBay einstellen und verkaufen kann, finden Sie in unserer Broschüre eBay-Verkaufstipps.

*Durchschnittlicher Verkaufspreis eines gebrauchten Produktes bei eBay.de in Euro, Daten erhoben von Terapeak.

Quelle: eBay

Dienstag, 10. Januar 2012

Suchmaschinenpositionierung für Online-Händler: Ein wesentlicher Erfolgsfaktor

Jeder Internet-Unternehmer weiß: Die Position der eigenen Angebote auf den Ergebnisseiten der großen Suchmaschinen entscheidet maßgeblich über den geschäftlichen Erfolg. Insbesondere gilt dies im Bereich Online-Handel, da fast jede Einkaufssession im deutschsprachigen Internet mit der Eingabe eines Produktes oder einer Dienstleistung in das Textfeld einer Suchmaschine beginnt. In 93 von 100 Fällen handelt es sich bei dieser Suchmaschine um den Marktführer Google. Grund genug für jeden erfolgsorientierten Internet-Händler, sich ausgiebig mit den zahlreichen Faktoren zu befassen, anhand derer Google entscheidet, wie die Suchmaschinenpositionierung einer Internetseite konkret ausfällt. Über die unterschiedlichen Kriterien und ihre jeweilige Relevanz streiten sich Experten und Fachleute seit es Suchmaschinen im Internet gibt. Die Problematik besteht darin, dass die Faktoren für die Suchmaschinenpositionierung nicht nur zahlreich und komplex sind sondern sich auch häufig verändern. Um für die eigenen Seiten und Angebote ein optimales Ranking zu erreichen, kommen Online-Händler nicht um die stetige Beschäftigung mit diesem Thema herum. Ob man die Suchmaschinenoptimierung in Eigenregie erledigt oder hierfür eine Fachagentur oder einen SEO-Experten beauftragt: Ohne zuverlässige Informationen über die wichtigsten Faktoren der Betreiber von Suchmaschinen geht es nicht.

Fachleute gehen davon aus, dass der geheime Google Code, der über die konkrete Einordnung von Internetseiten in den Index der Suchmaschine entscheidet, aus rund 120 wichtigen Faktoren besteht. Diese Kriterien beziehen sich dabei auf die Domain einer Seite, auf die Performance und den Standort des Servers, auf den Inhalt der Seiten, auf die interne Verlinkung, auf die allgemeinen Seitenmerkmale und die seitenspezifischen Eigenschaften, auf die Art, wie mit relevanten Suchbegriffen umgegangen wird, auf die Eigenschaften ausgehender Links, auf die Qualität und Quantität von Backlinks, auf das Verhalten der Seitenbesucher und auf eventuelles Fehlverhalten des Betreibers in der Vergangenheit. Angesichts der Komplexität des Themas ist es kaum möglich, jeden einzelnen Faktor vollumfänglich zu berücksichtigen. Dies gilt umso mehr, als dass der Betreiber einer Seite nicht in Bezug auf jedes Kriterium über den nötigen Einfluss verfügt. Hat sich beispielsweise der Vorbesitzer einer Domain gegenüber Google etwas zu schulden kommen lassen, so hat der aktuelle Eigentümer keine Möglichkeit, dies nachträglich zu verändern. Die Optimierung von Internetseiten für die Suchmaschinen lässt sich insofern nie zu 100 Prozent bewerkstelligen. die Suchmaschinenoptimierung ist insofern immer nur eine Annäherung an den Idealzustand, bei dem man zugunsten einer möglichst vorteilhaften Suchmaschinen-Positionierung so viele Faktoren und Kriterien wie möglich berücksichtigen sollte.

Es liegt auf der Hand, dass dies nur gelingen kann, wenn man den Überblick über die einzelnen Faktoren und ihre jeweilige Wichtigkeit behält und sich darum bemüht, so viele Kriterien wie nur möglich zu erfüllen. Gelingt es dem Seitenbetreiber hierbei 70 oder 80 Prozent der relevanten Anforderungen zu erfüllen, dann wird er in Sachen Suchmaschinenpositionierung bereits sehr gute Ergebnisse erreichen.

Das renommierte Online-Magazin Internethandel.de ist eine Fachpublikation speziell für Online-Händler, die den E-Commerce seit vielen Jahren beobachtet, analysiert und erklärt und Internet-Verkäufern zu besseren geschäftlichen Ergebnissen verhilft. In der aktuellen Ausgabe des Magazins (Nr. 99, 01/2012) haben sich die Redakteure umfassend mit der Optimierung von Internetseiten in Sachen Suchmaschinen-Positionierung beschäftigt. Unter dem Titel „Der geheime Google-Code - Diese 120 Faktoren entscheiden über Ihre Suchmaschinenposition“ bietet die Fachzeitschrift im Rahmen einer umfangreichen Titelstory ein breites Angebot an Informationen, die Online-Händler aktiv dabei unterstützen, ihren Seiten und Angebote in Bezug auf die Suchmaschinen optimal zu gestalten. Die insgesamt 120 vorgestellten Faktoren wurden hierzu in 14 aussagekräftigen Kategorien angeordnet. Jede Kategorie wird dabei verständlich und nachvollziehbar erklärt, so dass auch Anfänger im Online-Handel schnell verstehen können, um was es jeweils geht. Der Artikel wendet sich dabei sowohl an Händler, die sich selber um die Suchmaschinenoptimierung kümmern als auch um solche, die diesen wichtigen Bereich an einen externen Dienstleister ausgelagert haben.