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Vorbild oder Feindbild: An Elon Musk erhitzen sich die Gemüter

© b2blog.de | veröffentlicht: Montag, 17. September 2018

An Elon Musk scheiden sich die Geister. Für die einen ist der Gründer und Unternehmer nichts anderes als ein geltungssüchtiges Kind. Für die anderen nicht weniger als der Leonardo da Vinci unserer Zeit. Doch wie ist Elon Musk wirklich. Welche Werte bestimmen sein Handeln und welche Visionen bestimmen seinen beruflichen Werdegang? Ob man diesen Ausnahmeunternehmer liebt oder hasst: In jedem Fall bietet die Beschäftigung mit seinem bisherigen Leben eine ganze Reihe spannender Details.

 

Vom unglücklichen Kind zum milliardenschweren Unternehmer

Betrachtet man Elon Musk heutzutage, dann erscheint er als jungenhafter und charismatischer Mensch, der über das Talent verfügt, andere für seine Ideen zu begeistern und selbst die schwierigsten Dinge mit großer Entschiedenheit anzupacken. Man kommt nicht unmittelbar auf den Gedanken, dass dem großen internationalen Erfolg eine durchaus schwierige Kindheit in Südafrika voran ging. Elon war als Kind vor allem vom Lesen fasziniert. Er interessierte sich für Sachbücher und Nachschlagewerke aber auch für Science Fiction und Comics. Viele seiner späteren Gründungsmotive stammen eindeutig aus diesen frühen Jahren und ihren Eindrücken.

Die ersten neun Jahre seines Lebens verliefen vergleichsweise entspannt. Doch dann ließen sich seine Eltern scheiden, Elon entschied sich nach einiger Zeit für ein Leben bei seinem eigenwilligen Vater und das ursprüngliche Familienidyll zerbrach. In der Schule wurde der eher zurückhaltende Elon von seinen Mitschülern über lange Zeit gemobbt. Einmal musste er sogar im Krankenhaus behandelt werden, nachdem er zusammengeschlagen und eine Treppe herunter geworfen worden war. Seinen Vater beschreibt Elon Musk als schwierig. Einmal sagt er über ihn, er habe so gut wie alles Schlechte gemacht, das man sich vorstellen kann.

Letztlich entscheidet er sich mit 17 Jahren nach Kanada zu gehen. Da es sich um die ursprüngliche Heimat seiner Mutter handelte, erhielten er und sein Bruder problemlos einen kanadischen Pass. Auf diese Weise konnte Elon gleichzeitig dem drohenden Wehrdienst in Südafrika entgehen, den er in dem Apartheidsregime keinesfalls absolvieren wollte. In Kanada nahm er ein Studium auf, das er wenige Jahre später in den USA mit dem Bachelor für Physik und für Wirtschaft abschloss. Dann wandte er sich von der Universität ab und entschied sich bewusst dafür, Gründer und Unternehmer werden zu wollen.

 

Automobile, Raketen und alternative Energien

Sein erstes Startup beschäftigte sich mit einer Art von interaktiven Stadtkarte im Internet, auf der sich Firmen eintragen lassen konnten, um potenzielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen. Schon nach kurzer Zeit wurde dieses Unternehmen erfolgreich verkauft und Elon Musk gründete mit dem Erlös das Startup, das schließlich zum Zahlungsgiganten PayPal wurde. Auch hier erfolgte bekanntlich nach wenigen Jahren ein Verkauf an eBay und diesmal machte Elon Musk wirklich großes Geld. Es versetzte ihn in die Lage, sich seinen drei Lieblingsthemen zu widmen: Der Raumfahrt (SpaceX), dem modernen Automobil (Tesla) und den regenerativen Energien (SolarCity).

Diese Stationen verfolgte der Ausnahmeunternehmer dabei natürlich nicht der Reihe nach, sondern gleichzeitig. Bei Elon Musk haben wir es mit einem unglaublichen Arbeitstier zu tun, der fast nie frei hat, sich annähernd keinen Urlaub nimmt und der dazu bereit ist, selbst immer das Maximum zu leisten. Dies stellt Mitarbeiter und Geschäftspartner oft vor schwierige Herausforderungen. Musk ist es nämlich gewohnt, von seiner Umgebung ganz ähnliche Leistungen zu fordern. Es ist vor allem diese Eigenschaft, die ihm im Laufe der Zeit eine ganze Reihe von Gegnern beschert hat. Es gibt viele Menschen, die früher mit Elon Musk zusammen gearbeitet haben und sich heute sehr kritisch über ihn äußern. Und natürlich sind auch die etablierten Vertreter der Branchen, in denen sich Musk engagiert, nicht immer gut auf den rührigen Gründer zu sprechen. Dies scheint von ihm aber folgenlos abzuperlen und ihn nicht sonderlich zu stören.

 

Der bisherige Werdegang von Elon Musk in der Übersicht

Bislang hatte man zwei Möglichkeiten, um sich mit Elon Musk zu beschäftigen. Entweder beschränkte man sich darauf, die täglichen Meldungen in den Medien zu verfolgen und dabei nur an der Oberfläche zu kratzen. Oder man beschaffte sich eine der mittlerweile erschienenen großen Biografien über Musk und beschäftigte sich über Tage mit konzentriertem Lesen. Nun ist eine weitere Variante hinzugekommen. Das Online-Magazin internethandel hat in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 179, September 2018) nämlich eine ausführliche Titelstory veröffentlicht, die ebenso interessant wie unterhaltsam zu lesen ist.

Die Redakteure zeichnen hier das Leben und den beruflichen Werdegang von Elon Musk nach und konzentrieren sich dabei auf die wirklich wichtigen und entscheidenden Aspekte. Aufgelockert wird der ausführliche Text dabei immer wieder mit spannenden, witzigen oder ungewöhnlichen Geschichten aus dem unmittelbaren Umfeld des Gründers und Unternehmers. Wer also Elon Musk aus nächster Nähe kennen lernen möchte, der sollte sich jetzt die aktuelle Ausgabe von internethandel besorgen.
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