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In 6 Schritten zum DropShipper - Teil 5: Der optimale Online-Shop

© b2blog.de | veröffentlicht: Dienstag, 17. April 2012

In dem letzten Teil unserer Serie über DropShipping haben wir uns mit staatlichen Förderungen, dem Gewerbeamt, dem Finanzamt und der Bedeutung von Steuerberatern und Fachanwälten beschäftigt. Sie haben erfahren, wie man staatliche Zuschüsse beantragt, mit welchen Ämtern und Behörden Sie im Rahmen der Gründung zu tun haben und bei welchen Aufgaben Sie sich von kompetenten Beratern unterstützen lassen können. In der aktuellen Ausgabe der Serie geht es um das optimale Shopsystem für Ihren künftigen WebShop.


Was für einen stationären Händler sein Ladenlokal ist, das ist für den Online-Händler sein WebShop. Hier werden Ihre künftigen Kunden Ihre Produkte und Angebote entdecken, in Ihrem Sortiment stöbern und ihre Kaufentscheidungen treffen. Um möglichst viele Besucher zum Kauf zu bewegen, muss der Shop einen aufgeräumten Eindruck erwecken, die Produkte deutlich in den Vordergrund stellen und vor allem neuen Kunden das nötige Vertrauen vermitteln, um bei Ihnen einzukaufen. Bevor es aber an die Entscheidung für ein bestimmtes Shopsystem geht, muss das Kind einen Namen erhalten. Im Internet bedeutet das, dass Sie sich für eine Domain, also eine Web-Adresse entscheiden müssen. Optimal ist es dabei natürlich, wenn man sich den Domainnamen gut merken kann, der aber nicht zwingend verrät, dass Sie mit einem DropShipping Großhändler zusammenarbeiten. Wenn er zusätzlich einen Begriff enthält, der mit Ihrem Produktangebot und Fachbereich unmittelbar zusammenhängt, dann wirkt sich das später positiv auf Ihre Position bei den Suchmaschinen aus. Der Suche nach einem passenden Namen sollte man von daher also viel Aufmerksamkeit widmen.

In Bezug auf den eigentlichen Online-Shop gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Zeiten, in denen man als Shop Betreiber selber über ausgeprägte PC- und Programmierkenntnisse verfügen musste, sind dabei eindeutig vorbei. Der Markt bietet heute eine ganze Reihe an schlüsselfertigen Shopsystemen, die bereits mit allen wichtigen Funktionen ausgestattet sind. Als Online-Händler entscheiden Sie sich für ein bestimmtes Modell, passen Design und Funktionen mit einigen Eingaben und Mausklicks an Ihre Wünsche und Vorstellungen an, stellen Ihre Produkte ein und beginnen mit dem Verkauf. Entsprechende Shopsysteme sind dabei sowohl auf Kauf- als auch auf Mietbasis zu nutzen. Hier empfiehlt es sich, die verschiedenen Anbieter und ihre Shopsysteme in Bezug auf die Funktionen und die Kosten sorgfältig miteinander zu vergleichen. Bedenken Sie, dass zwischen den Shops am Markt erhebliche Unterschiede bestehen. Einige Shops sind darüber hinaus auch im kostenlosen „open Source“ Bereich erhältlich. Hier muss der Betreiber allerdings das Design des späteren Shops selber gestalten oder die Gestaltung an eine entsprechende Agentur übertragen. Begeben Sie sich im Internet auf die Suche nach Shops, die Ihnen in Form, Design und Funktion besonders gut gefallen und finden Sie heraus, auf welcher Basis sie erstellt wurden. So entdecken Sie schnell ein System, das Ihren Vorstellungen entspricht und können sich im Anschluss daran über den günstigsten Anbieter informieren.

Für DropShipping Händler gibt es darüber hinaus eine attraktive Alternative. Viele DropShipping Lieferanten, also Hersteller, Großhändler oder Importeure, die ihre angeschlossenen Händler per Direktversand mit Produkten versorgen, bieten nämlich zusätzlich eigene Mietshop-Lösungen an. Hierbei handelt es sich meist um erprobte Systeme, die durch den Online-Händler kostenlos oder zu günstigen Konditionen genutzt werden können. Im Idealfall verfügt ein solcher DropShipping Shop über direkte Schnittstellen zum Warenwirtschaftssystem des Lieferanten. So können erwünschte Produkte aus dem Stammsortiment per Mausklick in den eigenen Shop eingestellt, Bestellungen automatisch an das System des Lieferanten übertragen und Lagerbestände tagesaktuell abgeglichen werden. Wenn Sie sich für das Shopsystem eines DropShipping Lieferanten interessieren, sollten Sie allerdings in jedem Fall sicherstellen, dass Sie hierüber auch eigene Produkte und Artikel anderer Lieferanten einstellen und verkaufen können.

Im nächsten und letzten Teil unserer Serie werden wir uns mit den rechtlichen Aspekten des Online-Handels und den Bereichen Marketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Sie werden erfahren, wie Sie Ihren WebShop rechtssicher gestalten können und welche Instrumente und Maßnahmen Ihnen dabei helfen, den Shop und seine Angebote im Internet bekannt zu machen.
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